Filme

Fight Club

Genial-provokative Verfilmung von Chuck Palahniuks Roman, eine Art "Uhrwerk Orange", in der auf mutige, unterhaltsame Weise der Untergang der männerbestimmten Gesellschaft apostrophiert wird. Visuell aufregend, inhaltlich packend schickt David Fincher Brad Pitt und Edward Norton in ein Sperrfeuer kontroverser Ereignisse.

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Snatch - Schweine und Diamanten

Dieb Frankie erbeutet einen riesigen Diamanten und legt in London einen Zwischenstop ein. Dort entbrennt ein knallharter Interessenstreit um den Edelstein. Sein amerikanischer Boss, eine britische Gangstergröße, ein russischer Konkurrent, eine Handvoll Killer und eine Bande Zigeuner werden darin verstrickt.

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Fear and Loathing in Las Vegas

Eine Aneinanderreihung von Szenen zügellosen Drogenmissbrauchs und der halluzinogenen Auswirkungen einer Autofahrt, die völlig außer Kontrolle gerät. Johnny Depp (Dead Man, Edward mit den Scherenhänden) spielt Thompsons Alter Ego, den Journalisten Raoul Duke und Benicio Del Toro stellt Dukes so genannten Anwalt Dr. Gonzo dar. Im Verlauf einer gemeinsamen Fahrt nach Las Vegas nehmen die beiden eine ansehnliche Mischung verschiedenster Substanzen zu sich, und Gilliam gibt sein Bestes, uns den halluzinierenden Zustand ihrer ausgeklinkten Gehirne vor Augen zu führen.

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Die üblichen Verdächtigen

Die üblichen Verdächtigen ist unterhaltsam, weil der Film den Zuschauer bis ganz zum überraschenden Ende im Dunkeln hält. Ob dieses Ende das Vergnügen erhöht oder zunichte macht, muss jeder Zuschauer selbst entscheiden. Selbst wenn der Film zuletzt wenig oder gar keinen Sinn macht, ist dies ein spaßiger und bitterböser Thriller, der sogar seine Kritiker garantiert unterhält. Seinen Titel verdankt Die üblichen Verdächtigen übrigens der klassischen Zeile von Claude Rains aus Casablanca: "Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!".

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American Beauty

Von der ersten Einstellung an, einem Establishment Shot einer typisch amerikanischen Vorstadt-Umgebung, besticht American Beauty durch bewundernswerte Selbstsicherheit und Scharfsinn, die durch Kevin Spaceys ruhige Erzählung verkörpert werden. Spacey ist Lester Burnham, ein geplagter Jedermann, dessen Midlife Crisis das Rückgrat des Films bildet. Schon seine ersten Zeilen ziehen den Zuschauer mit stichelndem Fatalismus in ihren Bann. Wie Joe Gillis in Boulevard der Dämmerung erzählt auch Burnham seine Geschichte posthum aus dem Grab heraus. Ein kühner Start für einen Film, der diese Kühnheit mehr als rechtfertigt. Sozialsatire, Familientragödie und eine Wer-hat-es-getan-Geschichte miteinander verwebend, wagt Alan Balls erstes Bühnenskript, Genregrenzen zu verwischen und uns aus dem Gleichgewicht zu bringen, indem es nahtlos von schwarzer Komödie zu einem tief bewegenden Drama übergeht.

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Memento

Guy Pearce (L.A. Confidential) und Joe Pantoliano (The Matrix) glänzen in diesem filmischen Meisterwerk. In Memento verbindet sich ein kühnes, aufregendes Drehbuch mit mitreißender Action und virtuosen Darbietungen. Pearce spielt Leonard Shelby, der sich unerbittlich auf die Jagd nach dem Mann macht, der seine Frau vergewaltigt und ermordet hat. Das Problem ist allerdings, dass 'der Vorfall', bei dem Leonard seine Frau verlor, ihn ebenfalls der Fähigkeit beraubte, sich Dinge merken zu können. Er ist nicht in der Lage, selbstständig einen Ort, ein Gesicht oder einen Hinweis zu behalten und setzt seine Suche mit Hilfe von Notizen, Polaroidfotos und sogar selbst erstellten Tätowierungen fort, um sich wichtige Informationen 'merken' zu können.

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Magnolia

Das Wunderkind Stanley (Jeremy Blackman) wird von seinem selbstsüchtigen Vater angestachelt, den Rekord der Gameshow "Was wissen Kinder?" zu brechen. Währenddessen hat der bisherige Rekordinhaber, der mittlerweile erwachsene Donnie Smith (William H. Macy, Fargo, Pleasantville), seinen Job verloren und leidet zudem unter einer unerwiderten Liebschaft. Und der Moderator von "Was wissen Kinder?", der leutselige Jimmy Gator (Philip Baker Hall, Der talentierte Mister Ripley, The Insider) stirbt ebenso wie Earl an Krebs. Sein Versuch, sich mit seiner zugekoksten Tochter (Melora Walters, Eraser, Ed Wood) auszusöhnen, scheitert kläglich. Sie selbst ist hin- und hergerissen wegen eines Cops (John C. Reilly, Der Sturm, Der schmale Grat), der ihr gern näherkommen würde, wenn es ihr nur gelänge, für einige Zeit stillzusitzen. Und über all dem dräut ein unheilsschwangerer Himmel, aus dem bald mehr als nur Regen fallen wird.

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12 Monkeys

12 Monkeys vereint Krimi, Drama, Psycho-Thriller und apokalyptische Science Fiction und ist dank Bruce Willis, der hier die beste Darbietung seiner Karriere liefert, und Gilliams visueller Genialität einer der besten Science-Fiction-Filme nicht nur der 90er Jahre.

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